Satzung 


in der Fassung vom 19.09.1992
nach Änderungsbeschlüsse der Mitgliederversammlungen
vom 19.09.1992 und 16.04.2010

 

Präambel
Der Verein ist die regionale Gliederung in Baden-Württemberg, der 1950 in
Schwäbisch Hall gegründeten "Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft
(ANW)", die Mitglieder wohnen im gesamten Land Baden-Württemberg.

§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen "Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft
(ANW), Landesgruppe Baden-Württemberg".
Der Verein hat seinen Sitz in Stuttgart. Er wird in das Vereinsregister
eingetragen.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2
Aufgaben und Ziel

1.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke
im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der
Abgabenverordnung.
2.
Ziele des Vereins sind:
a) Die Förderung der Forstwirtschaft und Forstwissenschaft.
b) Die Pflege und Weiterentwicklung einer Grundauffassung von Wald
und Waldbehandlung, die sich im Gegensatz zum herkömmlichen
Modell des Altersklassenwaldes an den Strukturen und
Lebensabläufen natürlicher Wälder orientiert und das Ziel stetig hoher
Wirtschaftlichkeit der Forstbetriebe anstrebt. Aufbauend auf diesem
Waldverständnis werden wesentliche Forderungen des Biotop-und
Artenschutzes verwirklicht.
c) Die forstliche Fortbildung und die Pflege persönlichen
Erfahrungsaustausches.
d) Die Erhaltung und Einrichtung von Beispielsbetrieben naturgemäßer
Waldwirtschaft. Die dort gewonnenen Erkenntnisse sind der
Allgemeinheit zugänglich zu machen.
3.
Das Satzungsziel wird durch Lehrveranstaltungen und durch die
Herausgabe von Schriften verwirklicht.
4.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keinen eigenwirtschaftlichen Zweck.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke
verwendet werden. Für satzungsmäßige Tätigkeiten im Dienste des
Vereins kann eine angemessene Vergütung im Sinne der §§ 3 Nr. 26 und
Nr. 26a EStG ausgezahlt werden.
Die Mitgliederversammlung legt die Höhe der Vergütung fest.

 § 3
Mitgliedschaft


Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die
bereit ist, sich für die Ziele des Vereins einzusetzen. Über die Aufnahme als
Mitglied entscheidet der Vorstand aufgrund eines schriftlichen Antrags.

§ 4
Beendigung der Mitgliedschaft

1.
Die Mitgliedschaft endet
a) mit dem Tod des Mitgliedes
b) durch Austritt des Mitgliedes
c) durch Streichung von der Mitgliederliste
d) durch Ausschluss aus dem Verein.
2.a) Der Austritt aus dem Verein muss dem Vorstand bis 01.10. eines
Jahres schriftlich erklärt werden; er wird mit Ablauf des Jahres
wirksam.
b) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der
Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung
mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist.
c) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein
ausgeschlossen werden, wenn es gröblich gegen die
Vereinsinteressen verstoßen hat. Dem Mitglied ist vor der
Beschlussfassung unter Setzung einer Frist von einem Monat
Gelegenheit zu geben, sich schriftlich oder mündlich vor dem Vorstand
zu rechtfertigen.

§ 5
Mitgliedsbeiträge

1.
Die zur Erreichung des Vereinszwecks erforderlichen Geldmittel werden
durch Beiträge und Spenden aufgebracht. Die Mitglieder sind zur Zahlung
eines Mindestbeitrages verpflichtet, dessen Höhe die
Mitgliederversammlung beschließt.
2.
Der Mitgliedsbeitrag ist zu Beginn des Kalenderjahres zu zahlen. Bei
Neueintritt ist der Mitgliedsbeitrag zu Beginn des folgenden Jahres fällig.
3.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des
Vereins.
4.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd
sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 6
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
1. der Vorstand
2. die Mitgliederversammlung.

§ 7
Der Vorstand

1.
Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus:
a) der/dem Vorsitzenden
b) ihrer/seiner Vertreterin/ihrem/seinem/Vertreter
c) der Schriftführerin/dem Schriftführer
d) der Schatzmeisterin/(dem Schatzmeister
e) drei Beisitzerinnen/Beisitzern.
2.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf vier Jahre gewählt.
Er bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
Die/der Vorsitzende hat der Mitgliederversammlung die Jahresabrechnung
zur Genehmigung vorzulegen. Sie/ er erstattet dabei einen
zusammenfassenden Tätigkeitsbericht.
3.
Der Vorstand leitet den Verein, verwaltet sein Vermögen, entscheidet über
die Mitgliedschaft und beruft die Mitgliederversammlung ein. Zur Erfüllung
besonderer Aufgaben kann der Vorstand Arbeitskreise bilden.
4.
Die/der Vorsitzende und ihre/seine Vertreterin/ihr/sein Vertreter vertreten
jeder für sich allein den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
5.
Der Vorstand kann verdiente Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernennen,
diese sind vom Jahresbeitrag befreit.

§ 8
Die Mitgliederversammlung

1.
Der Vorstand hat mindestens alle zwei Jahre schriftlich eine
Mitgliederversammlung einzuberufen.
2.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn der
vorstand es aus wichtigen Gründen für notwendig erachtet oder wenn
mindestens ein Fünftel der Vereinsmitglieder es schriftlich unter Angabe
der Gründe und der gewünschten Tagesordnung beantragt.

 



  3.

   Termin und Tagesordnung der Mitgliederversammlung sind mindestens vier Wochen vorher bekannt zu geben.

4.
Die Mitgliederversammlung entscheidet über folgende Punkte:
a) Die Wahl des Vorstandes und zweier Kassenprüferinnen/-prüfer.
b) Entlastung des Vorstandes, insbesondere der Schatzmeisterin/des
Schatzmeisters
c) Festsetzung des Mindestbeitrages
d) Wahl von Delegierten und Ersatzdelegierten
e) Änderung der Satzung
f) Auflösung des Vereins.

§ 9
Beschlussfassung

1.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der
satzungsmäßigen Mitglieder anwesend sind.
2.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind gültig bei einfacher
Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
3.
Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von Zweidritteln, der
Beschluss zur Auflösung des Vereins einer Mehrheit von Dreivierteln der
Anwesenden.
4.
Über Verhandlungen und Beschlüsse des Vorstandes und der
Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von der/dem
Vorsitzenden oder der/dem Schriftführer/in zu unterschreiben ist.
§ 10 Vermögensbindung

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfalls seines bisherigen
Zwecks fällt das nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten verbliebene
Restvermögen an den baden-württembergischen Forstverein, der es
unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Obige Satzung wurde am 21.09.1991 in 7256 Mönsheim in der
Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen.

 

Aufnahmeantrag

 

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